KJM im Dialog: „Jugendmedienschutz ist eine globale Herausforderung“

Entgrenzte Medien – Begrenzte Regulierung. Kann man Jugendmedienschutz noch national denken? Unter diesem Motto fand am 11. November 2014 die von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin ausgerichtete Veranstaltung „KJM im Dialog“ statt.

In seiner Begrüßung betonte der KJM-Vorsitzende Siegfried Schneider die wachsende Verantwortung von Unternehmen im Jugendmedienschutz: „Politik, Medienaufsicht und große Internet- und Medienunternehmen müssen angesichts der zunehmenden Medienkonvergenz und Digitalisierung an einem Strang ziehen und gemeinsam Lösungskonzepte entwickeln. Dabei sind insbesondere Global Player gefragt, Instrumente für eine rasche und entschiedene Bekämpfung vor allem von illegalen Inhalten zu entwickeln und umzusetzen.“ Die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs mit der Industrie zu Fragen des Jugendmedienschutzes unterstrich auch Dr. Michael Busch, Project Officer of Inclusion, Skills and Youth der DG Connect der Europäischen Kommission, in seiner Keynote.

Neben Siegfried Schneider und Dr. Michael Busch nahmen an der anschließenden Podiumsdiskussion Wim Bekkers, Direktor des Netherlands Institute for Audiovisual Media, Prof. Dr. Mark D. Cole, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht, sowie Sabine Frank, Leiterin Regulierung, Jugendschutz und Medienkompetenz bei Google Germany teil. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ingrid Scheithauer.

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Veranstaltungsflyer hier

Begrüßung Sigfried Schneider hier

Keynote Dr. Michael Busch hier

  • Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Luisenstraße 18
  • 10117 Berlin