KJM im Dialog - „Extreme Gewaltdarstellungen im Netz – Wie können wir Kinder und Jugendliche schützen?“

Ob Enthauptungsvideos des IS zu Propagandazwecken, drastische Bilder aus Krisengebieten in der Berichterstattung oder privat gefilmte Gewaltexzesse: Kinder und Jugendliche kommen im Internet - vor allem durch die Verbreitung in sozialen Netzwerken - leichter denn je mit verstörenden Bildern in Berührung. Moderne Technologien wie das Auslesen von digitalem Bildmaterial oder die Implementierung neuer Schutzmechanismen durch Melde- und Beschwerdemöglichkeiten bei problematischen Inhalten sind erste Schritte in die richtige Richtung.

Welche Verantwortung kommt den Plattformbetreibern zu? Wie wird bei der Berichterstattung die Pressefreiheit mit den Interessen von Kindern und Jugendlichen abgewogen? Wo liegen die Grenzen? Wo müssen Staat und Aufsicht ansetzen?

Um diese und weitere Fragen zu besprechen, lud die KJM am 20. Mai 2015 zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KJM im Dialog“ in die Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin ein. Unter dem Motto „Extreme Gewaltdarstellungen im Netz – Wie können wir Kinder und Jugendliche schützen?“ diskutierten die bayerische Staatsministerin Dr. Beate Merk, Susann Rüthrich, MdB, Felix Seidel (Axel Springer SE), Otto Vollmers (FSM) und Prof. Dr. Stephan Weichert (Hamburg Media School / Hochschule Macromedia), moderiert von Thomas Krüger (KJM).

Siegfried Schneider, Vorsitzender der KJM, zog eine positive Bilanz der Veranstaltung: „Die heutige Diskussion zeigt, dass ein effektiver Jugendmedienschutz eine national wie international ansetzende Gesamtstrategie benötigt.“ Weitere Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung.

Dokumentation

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Begrüßung Siegfried Schneider hier

Rede Staatsministerin Dr. Beate Merk hier

Weitere Informationen

Pressemitteilung hier

  • Vertretung des Saarlandes beim Bund
  • In den Ministergärten 4
  • 10117 Berlin