Jugendschutz im Internet: Erfolg in kleinen Schritten?

Jugendschutz im Internet – das kann doch nicht funktionieren, protestierten Netzbegeisterte, Regulierungsgegner und natürlich auch die betroffenen Unternehmen, als der Jugend­medienschutz-Staatsvertrag am 1. April 2003 in Kraft trat und mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) erstmals privaten Rundfunk und Telemedien, also auch das Internet, unter eine Aufsicht stellte. In den zwei Jahren nach Gründung der KJM ist einiges passiert. Kritische Stimmen gibt es zwar immer noch, aber die Internet-Branche ist mittlerweile für Jugendschutzfragen sensibilisiert. Die KJM hat unter anderem die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) unter Auflagen und Bedingungen anerkannt, Bewertungskriterien für die Jugendschutzaufsicht im Internet entwickelt, strenge Eckwerte für die Herstellung geschlossener Benutzergruppen festgelegt und Jugendschutzrichtlinien entworfen, die mittlerweile von allen Landesmedienanstalten erlassen sind.  

Ein Erfolg in kleinen Schritten also? Welche Schritte bisher getan worden sind, erläuterte der KJM-Vorsitzende, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, zum Auftakt des Panels. Friedemann Schindler, Leiter von jugendschutz.net, zeigte auf, welche Fallstricke im Netz es gibt.  

Panelzusammensetzung

14.00 Uhr Referate 

  • Jugendschutz im Internet – Erste Erfolge 
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), München 
  • Fallstricke im Netz - Welches sind die nächsten Schritte? 
  • Friedemann Schindler, Leiter jugendschutz.net, Mainz 

14.20 Uhr Podium 

  • Marko Dörre, RA und Geschäftsführer des Interessenverbandes Neue Medien (IVNM), Hamburg 
  • Manfred Helmes, Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz, Koordination „klicksafe.de“ (Safer Internet Programm der Europäischen Union in Deutschland), Ludwigshafen 
  • Elke Monssen-Engberding, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, Bonn 
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), München 
  • Friedemann Schindler, Leiter jugendschutz.net, Mainz 
  • Gabriele Schmeichel, Vorsitzende der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia Dienste­anbieter (FSM) und Jugendschutzbeauftragte T-Online AG, Darmstadt 

Moderation 

  • Dr. Volker Lilienthal, Ressortleiter epd medien, Frankfurt a. Main 
  • ICM – Internationale
  • Messegelände
  • 81823 München