Fesselsex statt Flaschendrehen: Was ist dran am Medienphänomen der „sexuellen Verwahrlosung“?

KJM-Panel bei den Medientagen München 2009

Im Netz finden Teenager statt Liebe und Zärtlichkeit frei zugänglich Pornos in allen Varianten. Aber auch in diversen TV-Kanälen. Und so schicken sich Heranwachsende heute Pornoclips aufs Handy – während die Generation der Digital Immigrants in ihrer Jugend noch Sexheftchen unter der Schulbank tauschte. Die möglichen Folgen dieser Entwicklung haben die Medien zuletzt häufig aufgegriffen und als „sexuelle Verwahrlosung“ tituliert. Ein Begriff, in dem viel Diskussionspotenzial steckt. Gerade, weil keine Studien über die Wirkung des medialen Bildes vom schnellen Sex, von willigen Frauen und wilden Kerlen existieren. 

Gibt es das Medienphänomen der „sexuellen Verwahrlosung“ wirklich? Wie beeinflusst das Internet das Beziehungsverhalten von Jugendlichen? Welche Herausforderungen stellt das globale Netz in dem Zusammenhang an Aufsicht, Anbieter und Politik? Diese Fragen standen im Fokus der Veranstaltung.

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