
Mehr Medienkompetenz oder mehr Anbieterschutz? Was leisten Jugendschutzprogramme?
KJM-Panel bei den Medientagen München
Datum: 20.10.2011, 14:15 Uhr
Ort: München
Eltern und Erzieher träumen von einem virtuellen Babysitter: Er soll den Abenteuerspielplatz Internet sicher machen und Kindern je nach Altersstufe geeignete Internetangebote freischalten und ungeeignete blockieren. Kann diese Wunschvorstellung mittels Jugendschutzprogrammen, für deren Anerkennung die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zuständig ist, Wirklichkeit werden? Oder bieten Jugendschutzprogramme nicht in erster Linie Vorteile für Anbieter? Sie können nämlich, sobald ein Jugendschutzprogramm anerkannt ist, ihre Inhalte weitgehend ungehindert verbreiten und müssen keine technischen Schutzvorkehrungen mehr vorschalten. Eltern oder Anbietern - wem helfen Jugendschutzprogramme wirklich? Das diskutierten auf dem KJM-Panel Vertreter der Aufsicht, der Anbieter und der Medienpädagogik.
Impulsreferat
Verena Weigand, Leiterin der Stabsstelle der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), München
Podiumsdiskussion
Claus Grewenig, Geschäftsführer des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Berlin
Gabriele Schmeichel, Vorstandsvorsitzende der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Berlin
Siegfried Schneider, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Medienpädagogik Bayern, Präsident der BLM, München
Cornelia Holsten, Mitglied KJM; Direktorin brema, Bremen
Moderation
Dr. Christian Stöcker, Leiter Ressort Netzwelt, SPIEGEL ONLINE, Hamburg

