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    Kinder und Internet in Europa: Andere Länder – andere Sitten?

    Fachtagung von bpb, EKD und KJM

    • Datum: 05.05.2006
    • Ort: Französischer Dom, Berlin

    Die besondere Stärke des Mediums Internet ist die Vernetzung: Informationen und Unterhaltung, Bilder und Texte, Spiele und Filme aus aller Welt sind jederzeit individuell abrufbar. Dadurch wird der Zugang zu Informationen vereinfacht - auch für Kinder und Jugendliche, die sich auf diese Weise Wissen über andere Kulturen und spezielle Interessengebiete leicht aneignen und soziale Kontakte in die gesamte Welt knüpfen können. Andererseits bedeutet gerade diese Stärke des globalen Mediums Internet eine Herausforderung für den Jugendmedienschutz und die Optimierung der Online-Inhalte. Denn nationale Regelungen können nur der erste Schritt sein, um jugendgefährdende Inhalte aus dem Netz zu verbannen – sie gelten laut Gesetz schließlich nur für Inhalte- Anbieter mit Sitz in Deutschland.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich auf europäischer Ebene Jugendschutzstandards schaff en lassen und die Qualität von Internetangeboten für Kinder und Jugendliche verbessert werden kann. Das ist eine Aufgabe für Politiker und Aufsichtsinstitutionen, aber auch für die verantwortlichen Anbieter und eine kritische Öffentlichkeit - auch wenn verschiedene Kulturen, Traditionen und Rechtslagen nahezu unüberwindbare Hindernisse zu sein scheinen. Der Fokus der „Zukunftswerkstatt 3“ liegt auf dem Thema „Kinder und Internet in Europa“. Dargestellt werden soll zum einen der Status Quo der Regelungen in Europa. Zum anderen gilt es, Wege zur Schaff ung qualitativ hochwertiger und kindgerechter Online-Inhalte zu fi nden. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wollen Beteiligte aus verschiedenen Gebieten zusammenbringen: Experten aus Medienpädagogik, Jugendschutz und der Online-Branche diskutieren über den Jugendmedienschutz im Internet auf europäischer Ebene.

    Pressemitteilung 07/2006

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