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    Wenn Sport fast Mord ist: "Käfigkämpfe" - ein Fall für den Jugendschutz?

    KJM-Panel bei den Medientagen München 2010

    • Datum: 14.10.2010
    • Ort: ICM, Messe München

    Ein Maschendrahtkäfig, zwei fast ungeschützte Kämpfer, kaum Regeln: Ein Konzept, das große Brutalität - und gute Umsätze - garantiert. Die sogenannten "Käfigkämpfe" sind die erfolgreichste neue Sportart der Welt. Oder muss man eher von einer Abart sprechen? Der Fernsehausschuss der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien sieht das so und entzog SPORT 1 im März dieses Jahres die Sendegenehmigung für drei "Ultimate Fighting"-Formate.

    Damit ist das Thema für die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) nicht vom Tisch. Denn der Trend zu Brutalität und Tabubrüchen in Medieninhalten bleibt. So kommt zu der Problematik im Fernsehen die große Präsenz des Themas im Internet: Dort kann man täglich neue Kampf-Clips anklicken. Genauso sind die brutalen "Bumfights", in denen sich Obdachlose prügeln, und weitere Gewaltvideos für jeden übers Netz abrufbar. Im Rahmen des KJM-Panels bei den Medientagen München diskutierten Befürworter und Gegner der auch unter Sportlern umstrittenen "Käfigkämpfe".

    Das KJM-Panel im Rahmen der Medientage München ist für alle Interessenten kostenfrei zugänglich.

    Programm

    Impulsreferat
    Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), München

    Podiumsdiskussion
    Oliver Copp, Chefredakteur des MMA-Magazins "Fighters Only", München
    Prof. Joachim von Gottberg, Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), Berlin
    Klaus Schlie, Innenminister Schleswig-Holstein und Vorsitzender der Sportministerkonferenz, Kiel
    Dr. Werner Schneyder, Schriftsteller, Kabarettist, Regisseur, Rothenthurn
    Verena Weigand, Leiterin der Stabsstelle der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), München

    Moderation
    Sissi Pitzer, isip communications, München

    Kontakt

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