
KJM berät auf GCO 2009 zum Jugendschutz bei Online-Spielen Online4Family mit Hilfestellung für Eltern, Pädagogen und Spieler
09/2009 (27.07.2009)
Spielerisch die Welt entdecken und gleichzeitig lernen, mit elektronischen Medien umzugehen – viele Kinder und Jugendliche haben Online-Games für sich entdeckt. Die Unsicherheit bei den Eltern ist jedoch groß. Die Vielfalt der Angebote ist unüberschaubar und die Spielewelten im Internet kennen keine Grenzen. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) berät Eltern, Pädagogen und die jungen Spieler zum Thema Jugendschutz bei Online-Spielen auf der Games Convention Online (GCO) in Leipzig vom 31. Juli bis 2. August 2009 im Sonderbereich Online4Family in Halle 2, Stand E02. Fachleute und Medienvertreter haben zudem die Möglichkeit, sich in Expertenrunden und Hintergrundgesprächen zu Fragen des gesetzlichen Jugendmedienschutzes im Internet zu informieren.
Bei der GCO dreht sich alles um die Faszination und Anziehungskraft, die von Online-Spielen besonders auf Kinder und Jugendliche ausgeht. Die KJM möchte Eltern und Pädagogen vermitteln, worauf sie speziell beim Online-Spielen ihrer Kinder achten sollten, und auf mögliche Gefahren hinweisen. Die Besucher der GCO sind herzlich eingeladen, im Gespräch mit den KJM-Mitarbeitern vor Ort herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt, um einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen.
Die KJM lädt alle Besucher der GCO 2009 zu einem Besuch an ihrem Messestand und der Teilnahme an einem Quiz zum Thema Jugendmedienschutz ein.
Das KJM-Team präsentiert sich gemeinsam mit wichtigen Jugendmedienschutz-Institutionen auf der GCO. Zu ihnen gehören:
- Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)
- ComputerSpielSchule Leipzig
- Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) e.V.
- Initiative „Ein Netz für Kinder“
- JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
- Pan European Game Information (PEGI)
- Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM)
- Universität Leipzig – Zentrum für Medien und Kommunikation.
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert. Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Aufsicht über Rundfunk und Telemedien (Internet) wahr. Mitglieder sind sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den Ländern und zwei vom Bund benannte Sachverständige.
Mitglieder der KJM:
Vorsitz: Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring; stv. Vorsitz: Manfred Helmes
Prof. Dr. Ben Bachmair, Jochen Fasco, Thomas Fuchs, Folker Hönge, Cornelia Holsten, Thomas Krüger, Prof. Kurt-Ulrich Mayer, Elke Monssen-Engberding, Sigmar Roll, Frauke Wiegmann
Stellvertretende Mitglieder:
Reinhold Albert, Dr. Gerd Bauer, Dr. Hans Hege, Martin Heine, Dr. Udo Helmbrecht, Dr. Uwe Hornauer, Sebastian Gutknecht, Bettina Keil, Petra Meier, Petra Müller, Prof. Dr. Horst Niesyto, Prof. Wolfgang Thaenert
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin der KJM-Stabsstelle, Verena Weigand, Tel. 089/63808-262 oder E-Mail stabsstelle@kjm-online.de.

