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    KJM veranstaltet Diskussion beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland am 3. Mai: „Das Internet als Gewaltbörse?“

    04/2004 (27.04.2004)


    Wird das Internet zur Plattform für Gewaltdarstellungen? Welche Möglichkeiten hat die Jugendschutzaufsicht, gegen Gewalt im Internet vorzugehen? Diese Fragen stehen im Zentrum einer Veranstaltung auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig, zu der die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) am Montag, 3. Mai 2004, von 15.30 – 17.00 Uhr ins Kongresshotel The Westin einlädt.

    Der Medientreffpunkt Mitteldeutschland (
    www.medientreffpunkt.de) steht dieses Jahr unter dem Motto „Stimmung machen – Medien nutzen“ und findet vom 3. bis 5. Mai in Leipzig statt. Im Rahmen dieses Branchenkongresses hat die KJM als Kooperationspartner eine Spezialveranstaltung geplant, die den Titel trägt: „Das Internet als Gewaltbörse? Fragen an die Jugendschutzaufsicht“.

    Nach einer Präsentation mit verschiedenen Beispielen für Gewaltdarstellungen im Internet wird Prof. Dr. Richard Münchmeier von der Freien Universität Berlin zum Thema „Jugendkultur im Wandel – Thesen zur Gewaltbereitschaft von Jugendlichen“ referieren und dabei insbesondere auf die Auswirkungen des Internetkonsums im Zusammenhang mit der Gewaltdiskussion eingehen. Anschließend stellen sich auf dem Podium die Vertreter von KJM, Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), jugendschutz.net und von der Freiwilligen Selbstkontrolle für Multimedia-Diensteanbieter (FSM) den Fragen an die Jugendschutzaufsicht. Dabei soll es vor allem darum gehen, welche Möglichkeiten es gibt, gegen Gewalt im Internet vorzugehen, wie dies derzeit praktiziert wird und welche Unterstützung medienpädagogische Maßnahmen bieten können. Der komplette Programmablauf mit allen Referenten ist im Internet unter
    www.medientreffpunkt.de abzurufen.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist über eine Anmeldung beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland online und per Fax möglich (Anmeldeformular unter
    www.medientreffpunkt.de, Fax: 0341/3018182, Tages- oder Kombiticket). Journalisten können sich über dieselbe Adresse akkreditieren.

    Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert. Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Aufsicht über Rund­funk und Telemedien (Internet) wahr. Mitglieder sind sechs Direktoren der Landesmedien­anstalten, vier von den Ländern und zwei vom Bund benannte Sachverständige.

    Mitglieder der KJM:
    Vorsitz: Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring; Stv. Vors.: Dr. Lothar Jene
    Reinhold Albert, Prof. Dr. Ben Bachmair, Manfred Helmes, Dr. Victor Henle, Folker Hönge, Thomas Krüger, Prof. Kurt-Ulrich Mayer, Elke Monssen-Engberding, Sigmar Roll, Frauke Wiegman

    Stellvertretende Mitglieder:
    Dr. Gerd Bauer, Dr. Hans Hege, Prof. Dr. Horst Heidtmann, Jürgen Hilse, Bettina Keil, Petra Meier, Petra Müller, Michael Schneider, Gernot Schumann, Christian Schurig, Joachim Steinmann, Prof. Wolfgang Thaenert

    Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin der KJM-Stabsstelle,
    Verena Weigand, Tel.: 089/63808-262 oder e-mail:
    stabsstelle@kjm-online.de
     

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